Dr. Lydia J. White – Übersetzerin (Deutsch-Englisch) und Lektorin für wissenschaftliche Texte und Publikationen
Hi, ich bin Lydia J. White, promovierte Germanistin, Übersetzerin (Deutsch-Englisch) und Lektorin für wissenschaftliche Texte.
Als Neuseeländerin mit einem Faible für deutsche Städte und die deutsche Sprache studierte, arbeitete und lebte ich fünfzehn Jahre in Heidelberg, Hamburg und Berlin, bevor ich 2021 mit meiner Familie in unsere Heimat Neuseeland zurückkehrte.
Ich verfüge über langjährige Expertise im Übersetzen, Lektorieren und Redigieren von Texten für Wissenschaftler*innen sowie für Museen, NGOs, Theaterschaffende sowie kommerzielle Kunden. Außerdem war ich für den Verlag De Gruyter – einem der führenden deutschen Wissenschaftsverlage – als Lektorin im Bereich Literatur- und Kulturwissenschaft für wissenschaftliche Publikationen zuständig.
Meine Spezialisierung liegt auf den Gebieten der Literatur-, Kultur-, Theater-, Kunst-, Film- und Geschichtswissenschaft. Seit einiger Zeit arbeite ich auch auf dem Gebiet der Rechtswissenschaft. Darüber hinaus umfasst mein Portfolio bisheriger Arbeiten ebenfalls Werke zu sozial- und religionswissenschaftlichen Themen.
Ich biete:
wissenschaftliche Übersetzungen
sprachliche Überarbeitungen
Lektorat
Korrektorat
Fahnenkorrektur
Stylesheet Erstellung
Registererstellung
Beratung bei Veröffentlichung im englischsprachigen Raum (Publishing-Consulting)
Hier geht es zu meinen LEISTUNGEN.
Sprachliche Unterschiede in akademischen Publikationen – Deutsch versus Englisch
Der Stil der englischen Wissenschaftssprache ist ein anderer als der deutsche: Syntax, Idiome und Ausdrucksweise müssen beim englischsprachigen Lektorat sowie bei der Übertragung vom Deutschen ins Englische angepasst und zugänglich gemacht werden, um einen Lesefluss zu ermöglichen, den das anglophone Zielpublikum gewohnt ist.
Ein Beispiel: Im Englischen bevorzugt man in wissenschaftlichen Veröffentlichungen die passive voice oder schreibt in der ersten Person Singular – undenkbar im Deutschen.
Zu berücksichtigen sind ebenfalls Unterschiede im britischen sowie amerikanischen Englisch: Orthografie und Grammatik können hier voneinander abweichen und müssen gegebenenfalls angepasst werden.
Weil ich selbst in deutschsprachigen Strukturen denken kann, erkenne ich ‚eingeenglischstes‘ Deutsch – wie falsch angewandte Zeitformen, Phrasen und andere Germanismen – und verändere den Text dahingehend, dass er den englischsprachigen Konventionen entspricht.
Was mich als Wissenschaftliche Übersetzerin (Deutsch-Englisch) Und Lektorin auszeichnet
Das Übersetzen und Lektorieren von wissenschaftlichen Texten erfordert ein hohes Maß an Fachkenntnis, um Arbeiten von internationaler Relevanz zu schaffen. Fachlicher Inhalt, Fachterminologie sowie Recherche müssen beherrscht werden, darüber hinaus müssen übertragene Texte an die Konventionen der Zielsprache angepasst werden.
Durch meine eigene langjährige Erfahrung als promovierte Wissenschaftlerin gelingen mir Übersetzungen und sprachliche Überarbeitungen, die sich durch Liebe zum Detail, Können und Fachwissen auszeichnen. Mein wissenschaftlicher Background bildet die Basis für gelungene Arbeiten: Ich recherchiere gründlich, kenne mich mit den aktuellen wissenschaftlichen Debatten und Trends aus und weiß, wie das Thema im Englischen verhandelt wird. Außerdem kenne und erkenne ich stilistische Unterschiede und berücksichtige sie beim Lektorieren und Übersetzen.
Das Kennen der Bedürfnisse internationaler anglophober Publika ist essenziell, um am Ende die bestmögliche Lösung zu präsentieren. Bei mir gibt es keine generischen Eins-zu-eins Übersetzungen oder 08/15 Lösungen –
darüber hinaus arbeite ich effizient, organisiert und halte mich stets an Fristen und Deadlines.
Übersetzerin ist silber – Recherche ist gold
Orthografie und einwandfreie Grammatik sind nicht genug: eine wissenschaftliche Übersetzung verlangt mehr – allem voran eine gute Recherche.
Wie werden Husserlsche Begriffe ins Englische übertragen? Wo findet man wissenschaftliche Aufsätze und Bücher zum Nachvollziehen und Anwenden der richtigen Terminologie?
Ein Beispiel: Wenn man das foucaultsche dispositif bzw. Dispositiv mit dispositive übersetzt, versteht das kein englischsprachiges Zielpublikum, denn auf Englisch heißt es apparatus.
Meine Arbeit umfasst das eigenständige und gründliche Recherchieren – ich finde selbst heraus, wie die Dinge korrekt übersetzt werden müssen.
Wissenschaftssprache zu übersetzen ist eine Kunst für sich, der das alleinige Übersetzen nicht gerecht werden kann.
Für meine Fähigkeiten des wissenschaftlichen Übersetzens wurde ich 2021 mit dem GINT –Geisteswissenschaften International Nonfiction Translation Prize des deutschen Börsenvereins ausgezeichnet.
Die Jury zeigte sich besonders beeindruckt „…von Lydia Whites nuancierter Verwendung von Zeitstrukturen, ihrem ausgefeilten Verständnis von Fußnoten und anderen wissenschaftlichen Konventionen sowie ihrer exquisiten Aufmerksamkeit für lexikalische und historische Details…“ Die Übersetzerin habe „…bei ihren Recherchen, mit denen sie sich in die Terminologie und den historischen Kontext dieses komplexen Werks eingearbeitet habe, großes Geschick bewiesen. Sie habe komplexe Strukturen dekonstruiert und rekonstruiert, um eine Übersetzung ins Englische zu erreichen, die sich durch Genauigkeit und Gespür auszeichnet…“
If the gargantuan essay above hasn’t answered all your questions, please get in touch!